Eva Horn

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    Person


    Eva Horn, ist deutsche Kultur- und Literaturwissenschaftlerin und unterrichtet an der
    Universität Wien Eva Horn beschäftigt sich mit historischen und aktuellen Krisenszenarien in Literatur, Film und im politischen Diskurs.

    In ihrem neuen Buch „Die Zukunft als Katastrophe“, das im Juni erscheinen wird, beschäftigt sie sich mit den Vorstellungen einer katastrophalen Zukunft, von der Romantik bis heute. Aus ihren Studien zieht sie Rückschlüsse, wie wir uns damals Krisen vorgestellt haben und wie wir es heute tun. Sie untersucht, wie und warum wir uns mögliche Zukunftsvarianten vorstellen, welche Implikationen und Quellen dahinterstehen und welche Funktionen diese Szenarien für die heutige Politik haben. Den Grundstein ihrer Karriere bildete das Studium der Germanistik, Allgemeinen Literaturwissenschaft, Romanistik und Philosophie in Bielefeld, Konstanz und Paris, das Eva Horn 1991 abschloss. Fünf Jahre darauf promovierte Horn im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz und arbeitete dort weitere drei Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin. 1999 wechselte Horn an die Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder als Hochschulassistentin an der Fakultät für Kulturwissenschaft. Nach ihrer Habilitation 2004 wurde sie an die Universität Basel und 2008 an die Universität Wien berufen, wo sie seit 2009 tätig ist.

    Darüber hinaus ist sie Beisitzerin im Vorstand des Gesprächskreises Nachrichtendienste in
    Berlin. Dieser möchte zu einer konstruktiven und öffentlichen Diskussion über die geheimen
    Nachrichtendienste sachlich beitragen und sich dabei in erster Linie mit Zukunftsfragen der
    Dienste beschäftigen, wie sie sich aus Veränderungen der Welt und der globalpolitischen
    Interessenlage der Bundesrepublik Deutschland ergeben. 2009 erhielt Horn den Preis „Geisteswissenschaften International“ der Fritz Thyssen Stiftung für ihre Monographie „Der geheime Krieg“. Ihr neuestes Werk „Die Zukunft als Katastrophe“ erscheint im Mai 2014 im Fischer Verlag.

    Univ.-Prof. Dr. Eva Horn