Derzeit erleben wir die Erosion der dominanten Vorstellung einer einzigen naturgegebenen Männlichkeit, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. Dadurch wird eine moderne Diversität männlicher Genderpraxis ermöglicht. Gleichzeitig kann die Erosion alter Männlichkeitskonzepte ein Vakuum erzeugen, das toxischen Männlichkeiten Aufschwung gewährt. Gerade deshalb ist die Erosion der Männlichkeit Chance und Krise zugleich.